Wie geht es los?
Unter "Angebote" stellen wir dir die verschiedenen Arten zusammen, wie und wo du dich engagieren kannst. Du erfährst etwas über die Art und Weise deiner Tätigkeit, über die entsprechenden Einsatzstellen und die dahinter stehenden Organisationen. So kannst du dir einen ersten Überblick verschaffen und schon ein wenig sortieren, was dir besonders viel Spaß machen würde. Alle Angebote sind auch möglich ohne besondere Eingangsqualifikation wie Berufsausbildung oder höhere Schulabschlüsse. Dabei liegt der örtliche Schwerpunkt auf Hamburg und Schleswig-Holstein. Aber auch einige überregionale Organisationen haben wir mit aufgenommen.

Worauf solltest du achten?
Ein Freiwilliger Dienst kann sehr unterschiedliche Profile haben. Deine eigenen Zielvorstellungen sind wichtig. Deshalb überlege Dir zunächst, in welchem gesellschaftlichen Bereich du für eine Zeit arbeiten und leben willst. Welche Menschen würden dich näher interessieren? Welche Themen möchtest du angehen - soziale und/oder ökologische?
Vielleicht ist es aber auch gut, einen Bereich kennenzulernen, zu dem du bisher noch gar keinen Zugang hattest. Das könnte sich in dieser Zeit nämlich ändern, wenn du willst. Bei manchen Projekten spielt der christliche Glauben eine wichtige Rolle, bei anderen ist das mehr im Hintergrund.
Der Ort deines Einsatzes. Eine wichtige Überlegung ist, ob du im Bereich deines Wohnortes bleiben willst oder einmal ein neues Umfeld weiter entfernt suchst. Dann solltest du schauen, welche Angebote auch eine Wohnmöglichkeit haben. Oder suchst Du sogar das Abenteuer eines anderen Landes, einer anderen Kultur?
Natürlich sind auch Finanzen wichtig. Gibt es ein Taschengeld? Wie hoch ist es? Wie bist Du versichert? Wer unterstützt Dich vielleicht in dieser Zeit?
Neben der freiwilligen Arbeit soll diese Zeit auch Raum zum Nachdenken und Lernen enthalten. Welche Seminare und Lerninhalte sind das? Welchen Umfang hat das? Und gibt es dafür ein gutes Konzept?
Du solltest dich auch unbedingt erkundigen, wie die Betreuung im Freiwilligendienst organisiert wird. Gibt es persönliche Ansprechpersonen und eine fachliche Anleitung?
Wichtig ist es auch, dass Du am Ende deiner Freiwilligenzeit ein qualifiziertes Zeugnis als Anerkennung z. B. für Praktika bekommst oder zumindest eine aussagefähige Bescheinigung. Das macht sich gut bei späteren Bewerbungen! Wenn du dann fündig geworden bist und denkst, dieser oder jener sei der richtige Partner für dich, kannst du dich bewerben.


Wie geht's weiter?
Wenn du dir die Blätter mit den Angeboten durchgelesen und vielleicht schon einige in die engere Wahl genommen hast, solltest du noch weitere Information einholen. Wirf am Besten einen Blick ins Internet. Wir haben dort die Seite das-ist-mein-ding.de eingerichtet, von der aus du alle Angebote erreichen kannst. Die Träger der Freiwilligendienste stellen sich unter ihrer eigenen Homepage vor. Die Aufgaben für Freiwillige, die Einsatzgebiete, die inhaltlichen und regionalen Besonderheiten werden meist sehr ausführlich dargestellt. Ein oder zwei Mausklicks weiter erfährst du dann eine Menge über die Institution selbst. Z. B. wie sie sich und ihre Aufgaben in der Kirche und der Gesellschaft versteht und wahrnimmt. Oder du rufst bei den Trägern an und besorgst dir die schriftlichen Unterlagen.
Du kannst dir auch bei der Jugendarbeit im Nordelbischen Zentrum Koppelsberg oder dem Diakonischen Werk Schleswig-Holstein weitergehende Infos besorgen.


So bewirbst du dich
Der erste Teil der Bewerbung geschieht schriftlich.
Du musst ein Formblatt mit wichtigen Fragen zu dir selbst beantworten. Für eine vollständige "perfekte" Bewerbung sollte zusätzlich ein Passfoto, ein Lebenslauf und ein Anschreiben mit deinen Beweggründen in deinen Unterlagen enthalten sein. Im Zentrum des zweiten Teils der Bewerbung stehen ein oder zwei Gespräche an, zum gegenseitigen Kennenlernen - in der Einsatzstelle oder der Organisation, für die du dich interessierst. Bewerbe dich am Besten gleich bei mehreren Einsatzstellen. Dann hast du mehr Auswahl und Überblick - und die Träger auch. Und habe keine Panik vor Absagen. Es gibt recht viele Möglichkeiten. Und alle deine Bewerbungen sind außerdem eine Übung auch für das spätere Berufsleben. Die Träger sind gewohnt mit jungen Leuten ehrlich zu verhandeln. Du lernst dabei dein Gegenüber, aber auch deine eigenen Stärken und Schwächen genauer kennen. Und du bist frei, jederzeit wieder auszusteigen aus einer Bewerbung. Am Ende der erfolgreichen Bewerbung wird dann meistens eine gemeinsame Entscheidung getroffen ob und wofür zwischen euch ein Vertrag geschlossen wird.